Foto KurrentgasseHistorische Aufnahme der Kurrentgasse

Geschichte des Hauses

Das Haus Kurrentgasse 8 steht auf geschichtsträchtigen Boden. Im 1. Jahrhundert unserer Zeitrechnung befand sich hier das Militärlager der XIII. Römischen Legion, gefolgt von der X. Legion im Jahre 114.

Um 1050 wurde die Babenbergerburg errichtet und 1288 erstmals eine „Badstube zu den Röhren“ erwähnt.

1339 besaß der Deutsche Ritterorden dieses Haus. Ab 1398 entstand die sogenannte „Judenzeche“ und 1697 eine „jüdische Garküche“.

1704 ist die Geburtsstunde des Bierhauses „Ofenloch“, von dem so manch geselliges Treiben heute noch nachgelesen werden kann. In der Folge gelangte das Bauwerk in den Besitz vieler interessanter Persönlichkeiten, darunter auch einer Gräfin Harnoncourt, Urahnin des berühmten Dirigenten.

1973 erwarb die Familie Haberberger das Haus und revitalisierte behutsam dieses barocke Juwel.

1976 feierte das Gasthaus Ofenloch seine Wiedereröffnung.

1999 wird der verschüttete Brunnen der historischen Badstube entdeckt und  freigelegt. Zahlreiche daraus geborgene Fundstücke sind nun in der Vitrine im Eingangsbereich zu besichtigen.

 

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